Start | Leistungen | Kontakt | Über mich | Referenzen | Aktuell

Start » Blog » Artikelübersicht 


Weblog. für meine Kunden und Partner. Und für mich.

Was ist denn hier los?

Nicht ist hier los, und das schon seit einiger Zeit. Und drüben, in den News auch nicht.

Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass sich größere Jobs schon einmal länger ziehen können. Dann passiert aber eben auch länger wenig, was man in einem »Aktuell«-Bereich zeigen könnte.
Ein anderer ist, dass sich hier hinter den Kulissen ein paar Dinge ändern. Diese Dinge werden natürlich auch hier, also quasi an der Oberfläche ihre Spuren hinterlassen – und deswegen passiert hier an der alten Oberfläche im Moment erst einmal nichts mehr.

So sieht’s also aus. Um kurz in guten alten Fernseh-Sprech zu verfallen: Bleiben Sie dran, ich zähl’ auf Sie.

Falsche Vorstellungen

Sehr gelacht:

screenshot »clients from hell«

Wolfgang Blau - Die sieben Mythen der Debatte um Qualiätsjournalismus

Should I work for free?

Ausschnitt: »should I work for free« mit Link zum Original

Verlegerforderung Leistungsschutzrecht:

Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Ich weiß, in letzter Zeit stehen hier im Blog nur noch Zitate, Pressemeldungen und ähnliches - aber einmal muß ich noch, den mario Sixtus hat einen wunderbaren kleinen Rant geschrieben, der unter CC-Lizenz steht und von dem er auch möchte, dass er weiter verbreitet wird. Deswegen jetzt ein Fullquote von carta.info/[…]stolz/
(Dafür kann man auch den Urlaub mal kurz unterbrechen):

Liebe Verleger,

das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch?

Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür, dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen, die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.

Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen, Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich und weiß sich zu nehmen.

Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg. Denn: Euch hat niemand gerufen.

.

Crosspost mit freundlicher Genehmigung des „Magazins für elektronische Lebensaspekte“, De:bug, Ausgabe 148, Creative Commons: CC-BY

Update: Martin Oetting möchte den Text von Mario Sixtus als Anzeige schalten und ruft zu einer Spendenaktion auf.

Leitfaden E-Mail-Marketing

Da ich die Arbeit von Torsten Schwarz sehr schätze veröffentliche ich doch gerne die folgende Pressemitteilung:

Torsten Schwarz verschenkt Buch

- Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0 als Gratis-PDF
- E-Mail-Marketing wächst um 20 Prozent
- Jeder vierte Besucher kommt aus dem Social Web

In seinem gestern erschienen Newsletter machte Buchautor Torsten Schwarz seinen Lesern ein ganz besonderes Geschenk: Bis Heiligabend kann sich jeder den "Leitfaden E-Mail-Marketing" als PDF kostenlos herunterladen. Unter absolit.de/Leitfaden-Email-Marketing ist das PDF ohne Registrierung frei zugänglich. Das 2009 erschienene 500-Seiten-Buch gilt inzwischen als das Standardwerk des E-Mail-Marketing.

"Der Andrang gestern war enorm" berichtet Schwarz. "Unser Server war zeitweise durch 3000 Anfragen pro Stunde überlastet und es entstanden Wartezeiten. Jetzt läuft alles wieder normal". Inzwischen spiele hier auch das Social Web eine wichtige Rolle, meint Schwarz. Im Newsletter gab es eine sogenannte SWYN-Funktion (Share with your network). Damit konnten die Leser den Tipp an Freunde in Xing, Facebook und Twitter weitergeben. Von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht. "Wir hatten gestern allein 1880 Zugriffe von Facebook und 1050 von Twitter" verrät Schwarz. "Jeder vierte Besucher kommt inzwischen aus dem Social Web". Das in seinem aktuellen Buch "WOM-Marketing" beschriebene Empfehlungsmarketing scheint demnach zu funktionieren.

Der Grund für die starke Nachfrage nach dem PDF liegt wohl am Thema. Immer mehr Unternehmen nutzen E-Mail-Marketing als kostengünstige Ergänzung zu klassischen Mailings. Laut dem Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post setzen 2008 insgesamt 498.000 deutsche Unternehmen E-Mail-Marketing ein. 2009 waren es schon 599.000, eine Steigerung von zwanzig Prozent.

Zwei Drittel aller Deutschen haben eine E-Mail-Adresse. 53 Prozent rufen ihre E-Mails täglich ab. 89,2 Prozent der Onliner nutzen das Internet, um E-Mails zu senden und zu empfangen. Damit ist E-Mail die meistgenutzte Online-Anwendung. 80 Prozent der US-Marketingleiter bezeichnen E-Mail-Marketing als das erfolgreichste Werbemedium. Ein Viertel des deutschen Online-Handelsumsatzes ist auf einen Anstoß per E-Mail zurückzuführen.

Das wichtigste Argument für E-Mail-Marketing ist dessen Effizienz. In kritischen Zeiten zählt einzig das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Werbung. Während Werbebriefe einen ROI (Return on Invest) von 7,16 Euro haben, kommt E-Mail-Marketing auf 42 Euro. 60 Prozent der US-Marketer erhöhen ihre Ausgaben für E-Mail-Marketing. Das verschärfte Datenschutzrecht erschwert Printmailings. E-Mail-Marketing ist eine Alternative. 29 Prozent der B2B-Marketer in den USA erhöhen ihre Ausgaben für E-Mailings an gemietete Adressen. "Das Buch deckt sämtliche Bereiche des E-Mail Marketing ab und ist uneingeschränkt empfehlenswert" meint der E-Mail-Marketing-Experte Nico Zorn zum Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37


XING twitter flickr facebook last.fm delicious linked.in