Weblog. für meine Kunden und Partner. Und für mich.
Hier sehen Sie immer die letzten 15 Artikel oder Websites die ich (be)merkenswert genug fand, um sie festzuhalten und hier zu teilen:
- (Brainblogger:) Das zerstörerischste Mem in der Geschichte der Menschheit
»Üüberhaupt ist die Werbebranche ein Meister der Memerschaffung. Egal ob Piemontkirsche oder wertvoller Cerealien, hier werden und wurden Meme bewusst erfunden um sie bei Menschen bestmöglich zu verbreiten und dabei noch eine für die jeweiligen Unternehmen wertvolle Verhaltensänderung auszulösen, nämlich den Kaufreiz. Doch all das ist im Gegensatz zum gefährlichsten und zerstörerischsten Mem aller Zeiten relativ harmlos. Denn wirklich gefährliche Meme sind solche, die uns blockieren oder dazu bringen dumme und zerstörerische Sachen zu tun. […] Es nennt sich das „Das war schon immer so und daran lässt sich auch nichts ändern“-Mem« - (FAZ:) Staatstrojaner: Außer Kontrolle
»Der Innenminister redet sich ein, er habe noch die Kontrolle über die Systeme - und es ist diese Illusion, die am erschreckendsten ist. Politiker des digitalen Zeitalters müssen endlich erkennen, dass der Verlust der Kontrolle die Regel kommunikativen und politischen Handelns sein wird, so lange das Verständnis der Software quasi-magisch bleibt und die Institutionen im zwanzigsten Jahrhundert steckenbleiben. Die Grundtugend in einer Gesellschaft, in der Computer alles wissen, ist Skepsis.« - Empfehlung des Tages: Anna Lena Schiller - Visuelles Denken
»»Die visuelle Wahrnehmung steht beim Menschen an erster Stelle der Informa- tionsaufnahme. Mit Bildern können wir Struktur schaffen, Probleme lösen und neue Ideen entwickeln. Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet.«« - (Brainblogger:) Die beste Social Media Strategie ist die, bei der man selbst keine Social Media Tools bedienen muss.
»Bei Social Media geht es in erster Linie eben nicht darum zu verstehen wie man Facebook oder Twitter eigentlich bedient und wie man möglichst viele Fans und Follower in allerkürzester Zeit zusammenklaubt um sie mit langweiligen Unternehmensinfos zu berieseln. Es geht viel mehr darum tagtäglich zu überlegen welche Geschichten, Angebote, Produkte, Bilder, Events, Nachrichten und Menschen so spannend sind, dass andere Menschen diese digital (und natürlich analog) weiterverbreiten – sie also so involvierend und einnehmend sind, dass Menschen freiwillig und langfristig darüber sprechen.« - Die Kinderfresser-Bar: Datenethik als Richtungsweiser im Informationszeitalter
»ERSTES DATENETHISCHES MANIFEST Du bestimmst über deine Daten. Deine Freiheit, über die Verwendung deiner Daten selbst zu bestimmen, ist der zentrale Grundsatz. Es liegt an dir, ob du viel, wenig oder gar nichts über dich veröffentlichen möchtest. Es ist dein Recht darüber zu bestimmen und deine Pflicht andere darüber zu informieren, damit sie deinen Wunsch respektieren können. Privatsphäre beginnt dort, wo dein Gegenüber seine Grenze zieht, nicht aber dort, wo du sie ziehen würdest. Menschen sind unterschiedlich. Was du ohne mit der Wimper zu zucken veröffentlichen würdest, kann für einen anderen ein intimes Detail sein und umgekehrt. Du musst daher keine Daten von Personen schützen, die dies nicht wünschen - andererseits aber auf Wunsch persönliche Informationen auch dann vertraulich behandeln, wenn du es selbst nicht nachvollziehen kannst.« - t3n News: Wenn du bei Google suchst, aber das Ergebnis nicht von Google stammt: Wie ISPs das Web manipulieren…
»Sobald der Websurfer eines von gut 170 markennahen Keywords eingegeben hatte, leiteten die Paxfire HTTP Proxies die Suchanfrage auf entsprechend vorbereitete Marketingwebsites um. Problematisch dabei: Der Surfer hatte das Keyword in die Suchfelder bei Google, Bing oder Yahoo! eingegeben und nicht etwa in die Adresszeile seines Browsers. Der Surfer musste daher davon ausgehen, dass das, was ihm nachfolgend als Ergebnis präsentiert wurde, das von Google, Bing oder Yahoo! gelieferte Ergebnis war.« - Daniel Bröckerhoff: Reißt euch endlich zusammen!
»Der Netzprotest hat sich längst ritualisiert: Ein Politiker sagt etwas internetahnungsloses im Fernsehen, fordert etwas netzfeindliches in der Zeitung oder bringt einen bedingungslos dämlichen Vorschlag zur Überwachung unserer Computer im Bundestag. Anstatt den Ahnungslosen beiseite zu nehmen und ihm in Ruhe zu erklären, warum sein toller Vorschlag geistiger Dünnpfiff ist, beginnt der öffentliche Spott der Netzaktivisten. Dabei wird häufig übersehen, dass ein Verspotteter selten eingeräumt hat, dass er im Unrecht ist. Im Gegenteil: Er sieht sich in seinen hohlköpfigen Argumenten bestätigt („Im Internet wohnen nur Terroristen, die auf Randale aus sind.“ / „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“ / etc ) und macht erst Recht weiter. Ein Teufelskreis.« - (F.A.Z.-Community - Bleibt alles anders) #imkopfgeboren
»Es ist also zu kurz gedacht, wenn man tatsächlich glaubt, es sei eine Frage des Alters, ob man das Netz annimmt, oder es schlichtweg ignoriert. […] Man macht es sich ein bisschen leicht, wenn man glaubt, die Problematik des Netzes sei mit der Alterserklärung abgetan. Das Beispiel Uhl: Dieses fatale „Im Internet geboren“ resultiert ja nicht daraus, dass Uhl eine bestimmte Altersgrenze überschritten hat. […] Man versteht das Netz oder man versteht es nicht, man beschäftigt sich damit – oder eben auch nicht. […] Wenn es ein Generationenproblem gibt – und damit eines für uns, mit uns, den über 40jährigen – dann das: dass wir glauben, die Dinge würden im Netz entstehen. Dass wir denken, dass man nur das Netz besser überwachen oder am besten gleich abdrehen müsste und schon sei die Verbreitung des Unsinns gestoppt. Der Unsinn wird nicht #iminternetgeboren. Er wird #imkopfgeboren. Seine Wege sucht er sich dann, auch ganz ohne Netz.« - Werbung in sozialen Netzwerken: Alle Kölner, die nach Urlaub suchen
»Sowohl Facebook als auch Google denken an ihre Kunden. Und die sind, anders als das vielfach angenommen wird, nicht etwa die Million Nutzer, die täglich auf besagten Seiten vorbeischaut, sondern Werbetreibende. Die zahlen die Rechnung für den auf den ersten Blick kostenfreien Netzspaß – mit ihren Reklamebudgets.« - (ZEIT) Kabarettist Georg Kreisler: "Heute sind die Leute klüger durch das Internet"
»Zu meiner Zeit gab es kein Internet, da konnten die Fernsehsender und die Plattengesellschaften verhindern, dass die Öffentlichkeit mich hört. Seither agierte ich am Rande. Heute sind die Leute klüger durch das Internet. Und deshalb wird eines Tages auch eine Revolution kommen. Dann werden die Massenmedien aufwachen und ihrem Erziehungsauftrag wieder nachgehen. Erziehung kann ja durchaus unterhaltsam sein. Wie man an Erich Kästner sieht, der mich stark beeinflusst hat.«



