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Offener Brief an manche Werbekreativen in Deutschland

04.11.2008:

Ich bin zwar nicht der erste, sondern vermutlich eher der letzte, der diesen wunderbaren offenen Brief verlinkt, aber das macht ja wenig. Denn: Ehre, wem Ehre gebührt.

Gegenüber all den Werbern, [...] die sich in den Kreativabteilungen der Agenturen das Maul zerreißen, über Loser-Blogs und schlechten Schreibstil auf Facebook oder Twitter, über wackelige Videos und pink leuchtende MySpace-Profile, [...] belachen - würde ich mich gern kurz äußern. Denn einerseits habe ich das allergrößte Verständnis für Ihre wahrlich schwierige Lage: Sie haben Ihre Jobs gewählt, weil Sie sich dafür begeistern, knappe punktgenaue Texte und starke bedeutungsvolle Bilder zu entwerfen. Plakate. Anzeigen. Werbefilme. [...] Da will ich nun gern einsehen, dass es schwer zu ertragen ist, wenn nach und nach, Schritt für Schritt, Blog für Blog, ganz andere und eher normalsterbliche Schreiber und Bildermacher immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen - mit Texten, die so gar nicht dem werblichen Verständnis von medialer Kreativität entsprechen. 

Lesen Sie also bitte – mit ein wenig Zeit, der Brief ist etwas länger – weiter bei connectedmarketing: Offener Brief an manche Werbekreativen in Deutschland.


 

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